E-Assessmentformen im Überblick

I. Formatives E-Assessment (z.B. E-Tutorien in den Fachbereichen IV und VI)

Gemeint ist hier z.B. die vorlesungsbegleitende Durchführung von elektronischen Tutorien/Übungen.
Vorteilhafte Aspekte:

  • E-Tutorien/Übungen ermöglichen die vorlesungsbegleitende Auseinandersetzung (Wiederholung und Auffrischung von Kenntnissen) mit dem Veranstaltungsinhalt in Klein- und Großveranstaltungen. Nach Absolvierung eines E-Tutoriums/Übung erfolgt ein Feedback, mit dem Studierende persönliche Lernfortschritte und Lernschwierigkeiten identifizieren und bewerten (Unterstützung zur Prüfungsvorbereitung) können.
  • Die verschiedenen Kennzahlen unterstützen ebenso die Dozierenden dabei, den Ergebnisverlauf während eines E-Tutoriums zu verfolgen und nach Beendigung zu bewerten. Die Analyse von Einzelfragen und aggregierten Testergebnissen der Studierenden identifizieren vorhandene Problembereiche und ermöglichen den Dozierenden diese Inhalte in der Präsenzveranstaltung zu wiederholen, zu vertiefen und damit Lernleistungen nachhaltig positiv zu beeinflussen.
  • Erweiterte Kompetenzabfrage durch Medien- und Softwareeinbindung (Audio, fachbezogene Software etc.). Neben der Möglichkeit Antworten frei zu formulieren, können die Studierenden Diagramme ergänzen, Simulationen durchführen, mittels eingefügter Audiodateien und verwendeter Kopfhörer phonetische Transkriptionen vornehmen und/oder Fragen mit Bildern hoher Qualität in kunsthistorischen oder geowissenschaftlichen Kontexten bearbeiten.
  • Teilnahme und Bewertung auch bequem außerhalb des Campus (z.B. zu Hause) möglich.
  • Realisierung individueller und adaptiver Lernstrategien und -szenarien in ILIAS.

 

II. Summatives E-Assessment (z.B. E-Klausuren in den Fachbereichen I, IV und VI)

E-Klausuren am Ende einer Lehrveranstaltung erlauben die zeitnahe, objektive Rückmeldung über das Prüfungsergebnis.
Vorteilhafte Aspekte:

  • Objektive Bewertung
  • Einsatz von Freitext- und Auswahlfragen
  • Eine erweiterte Kompetenzabfrage durch Medien- und Softwareeinbindung (Audio, fachbezogene Software).
  • Die komfortable Verwaltung und (Wieder)Verwendung von Prüfungsfragen.
  • Die unkomplizierte Durchführung von randomisierten Klausuren.
  • Ein gesicherter, personenbezogener Zugriff auf die Prüfungsinhalte (granulare Organisation des Klausursystems).
  • Die Bewältigung von erhöhtem Prüfungsaufkommen.
  • Zeit- und Kostenersparnis bei Erstellung, Durchführung und Korrektur von Klausuren (gilt auch für den Einsatz von Freitextfragen).

III. Diagnostisches E-Assessment (z.B. Spracheingangstests)

Elektronische Spracheingangstests liefern Dozierenden und Studierenden ein Feedback über den Leistungsstand bzw. das Kompetenzniveau der Teilnehmer vor dem eigentlichen Kursbeginn. Des Weiteren dienen die Ergebnisse der Tests als Orientierungshilfe bei der Suche nach und der Einteilung von passgenauen Sprachkursgruppen. Spracheingangstests tragen weiterhin dazu bei, dass die Abbruchquoten in den Kursen der Sprachenausbildung sinken und erlauben eine ergebnisabhängige Schwerpunktsetzung von Themen (z.B. Anteile von Lese- und Hörverstehen) in den angebotenen Lehrveranstaltungen. Aktuell werden Spracheingangstests für die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch angeboten.

Beratung?!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Team der Koordinationsstelle E-Learning telefonisch unter der +49 (0)651 201-3110 oder per E-Mail an daniel.roeder@uni-trier.de.